Geschichte

Im Juni 1958 eröffneten die Gründer Leni und Ludwig Zeiner nach zweijährigen Bauarbeiten die „Gloria Filmbühne“ in Schmelz.Das Kino bot bis zu 600 Besuchern Platz. Eine Kapazität, die auch für heutige Verhältnisse enorm war. Allein die mit Hochpolsterstühlen der 60iger Jahre bestuhlte Balkon-Loge umfasste 236 Plätze.

Das Kino war auch zur damaligen Zeit eines der modernsten Kinos in der Region.

Anfang der 60iger, kam es zu einem großen „Kinosterben“. Die Unternehmensgründer erkannten dies sehr früh und wirkten dem „Kinosterben“ mit einem Umbau entgegen. Der Balkon wurde zu einem eigenständigen Kinosaal umgebaut während die 600 m2 der untern Loge als Lebensmittelmarkt genutzt wurden. Nach dem Umbau umfasste das Kino 158 Sitzplätze.

Im Laufe der Jahre wurde das Kino ständig den neusten Bedürfnissen angepasst. In den 90iger wurde das Tonsystem zuerst auf Dolby Surround und 6 Jahre später auf Dolby Digital umgestellt.

Ein weiterer Umbau erfolgte 2003 mit Renovierung und Vergrößerung des Eingangs- und Kassenbereiches. Aus dem neugewonnen Raum im Erdgeschoss wurde ein moderner Verkaufsraum mit großer Theke und Sitzmöglichkeiten.

Anlässlich unseres 50jährigen Bestehens im Jahre 2008 wurde der Kinosaal erneut komplett renoviert. Geschmackvolle Farben, blaue Wandbespannung, rote Stühle, farblich passender und hochwertiger Fußbodenteppich sowie die moderne Beleuchtung und die neue Decke ließen das „Gloria“, nach Meinung der Besucher, zu einem der schönsten und modernsten Kinos der Region werden.

Dank dem Abstand von 1,10 m zwischen den Reihen genießen unsere Besucher heute wie früher eine sehr große Beinfreiheit. Auch die 9,80 m Entfernung zwischen der 1. Reihe und der 50 m² großen Leinwand, ermöglicht eine optimale Sicht ohne „Genickstarre“ von allen Plätzen.

Leider haben die Firmengründer, die Eltern des heutigen Kinobesitzers, diese Neugestaltung nicht mehr erlebt. Seniorchef Ludwig Zeiner verstarb 1996 im Alter von 84 Jahren. Die Seniorchefin Leni Zeiner verstarb 3 Monate vor der Wiedereröffnung im Alter von 91 Jahren.

Ihr Sohn betreibt das Kino als Familienbetrieb weiter, unterstützt von einem jungen, sympathischen Team.

Im Dezember 2009 erfolgte schließlich der Höhepunkt der Modernisierung! Die gesamte Projektion wurde digitalisiert, wodurch eine optimale Bildqualität erreicht wird. Die Leinwand wurde durch eine Silberleinwand ersetzt. Dies ermöglicht uns heute die neuesten Filme auch in 3D zu zeigen.

Ein Erlebnis der besonderen Art!